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10.03.2011, 07:21 Uhr | web
Dieter Althaus beim Politischen Aschermittwoch in Helmstedt
Traditionsveranstaltung der CDU füllte das Schützenhaus
Gut gelaunt begrüßte der Helmstedter CDU-Vorsitzende Hans-Henning Viedt die zahlreichen Teilnehmer des Politischen Aschermittwochs. Neben den kulinarischen Köstlichkeiten kamen sie vor allem, um den Hauptredner des Abends zuzuhören: Dieter Althaus. Der ehemalige Ministerpräsident von Thüringen überzeugte mit einer mitreißenden Rede: „Die Union macht Politik mit Herz und Verstand, nicht mit Ideologie.“ Auch Bürgermeisterkandidat Wittich Schobert hatte unter anderem eine klare Botschaft mitgebracht: „Wir fordern die SPD auf, die Schöninger Speere aus dem Kommunalwahlkampf heraus zu halten. Das Gelingen dieses Projektes ist für unseren Landkreis zu wichtig, als es parteipolitischen Spielertricks zu opfern“, sagte er.
v.l.n.r.: Wilnis Tracums, Wittich Schobert, Dieter Althaus, Hans-Henning Viedt, Heinz-Dieter Eisermann.
Zuvor ehrte der CDU-Stadtverband die Arbeitsgruppe der lokalen „Agenda21“ mit dem Hans-Otto Kieschke Preis. „Damit wollen wir das besondere ehrenamtliche Engagement der Gruppe auszeichnen. Wir danken ihnen für das gemeinschaftliche Arbeiten zum Wohle der  Weiterentwicklung der Stadt Helmstedt“, begründete Hans-Henning Viedt die Ehrung.

Nach einer Pause für das Buffet legte Dieter Althaus los. „Ich habe viele freundschaftliche Beziehungen zu Niedersachsen. Mit Helmstedt verbindet mich die gemeinsame Erfahrung mit der Teilung Deutschlands“. Althaus hob hervor, dass die Politik der Union auf einem festen Fundament gründe, das stets Kraft gebe, um das aktuelle politische Tagesgeschehen zu bewältigen. „Für die Union war es immer selbstverständlich, an der Deutschen Wiedervereinigung festzuhalten, und sie zu vollenden. Christdemokraten laufen nicht dem Zeitgeist hinterher, sondern tun, was politisch notwendig ist.“ Dazu gehöre eine Landespolitik, die die Kommunen unterstütze; eine Bildungspolitik, die stets am Kindeswohl orientiert ist und eine solide Finanzpolitik, die nachfolgenden Generationen nicht immer mehr Schulden aufbürde.

Auf aktuelle politische Ereignisse ging CDU-Landratskandidat Wilnis Tracums aus Helmstedt ein. Er kritisierte die jüngste Jagd der Medien und der Opposition im Bundestag gegenüber Verteidigungsminister a.D. Karl-Theodor zu Guttenberg. „Das ist nicht mein Wahlkampfstil. Ich will mich sachlich und argumentativ über die Zukunft unseres Landkreises auseinandersetzen“, sagte Tracums.

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