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04.03.2010, 19:25 Uhr | web
Nachruf für Heinrich-Wilhelm Ronsöhr
CDU Helmstedt trauert um ihr Ehrenmitglied
In den späten Abendstunden des 3. März verstarb nach einem Unfall der bodenständige und beliebte Rennauer Politiker Heinrich-Wilhelm Ronsöhr. Der am 8. Januar 1945 in Rennau geborene Landwirt war durch seine politische Tätigkeiten über die Grenzen Niedersachsens bekannt.
Die CDU Helmstedt trauert um ihr Ehrenmitglied.
[Hier geht es zum online Kondolenzbuch]
Heinrich-Wilhelm Ronsöhr wurde 65 Jahre alt.
Nach dem Ende der Volksschule besuchte Heinrich-Wilhelm Ronsöhr eine Landwirtschaftsschule und absolvierte eine Ausbildung in der Landwirtschaft. Im Anschluss arbeitete er seit dem Jahr 1976 in Rennau als selbstständiger Landwirt auf dem elterlichen Betrieb.
 
Er trat 1972 in die CDU ein und wurde auch Mitglied der Jungen Union.
 
In seinem Leben bekleidete Ronsöhr viele politische Ehrenämter. Seine Karriere begann er 1974 als stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union Braunschweig und stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Helmstedt. 1994 wurde er Landesvorsitzender der CDU Braunschweig. Dieses Amt hatte er bis 2006 inne. In dieser Funktion war er auch Mitglied des CDU Bundesvorstandes.
 
Vor allem in Niedersachsen hinterließ Ronsöhr seine Spuren. Als stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Niedersachsen war er eine starke Stimme des Braunschweiger Landes in Hannover, als Mitglied des Landtages arbeitete er von 1986 bis 1994 erfolgreich in der Landespolitik.
 
Anschließend war er bis 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages, vertrat dabei den Wahlkreis Helmstedt-Wolfsburg. Eine Erkrankung zwang ihn dazu, seine politische Laufbahn zu beenden. Für seine Verdienste wurde er im Jahr 2008 zum Ehrenmitglied des CDU Kreisverbandes Helmstedt gewählt.
 
Kommunalpolitisch war der Hasenwinkler 22 Jahre Mitglied des Rates der Samtgemeinde Grasleben. 25 Jahre lang wirkte er in seiner Heimatgemeinde als Ratsherr, davon 18 Jahre lang als Bürgermeister und ehrenamtlicher Gemeindedirektor.
 
„Mit Heinrich-Wilhelm verlieren wir einen Freund, der sich über 30 Jahre lang erfolgreich für seine Mitmenschen, seine Heimatgemeinde und den Landkreis Helmstedt eingesetzt hat“, so der CDU-Kreisvorsitzende Wittich Schobert.
 
„Sein großartiger und beispielloser Einsatz hat viele Jahre unsere politische Landschaft geprägt. Als agrarpolitischer Sprecher der Landtags- und später der Bundestagsfraktion hat er sich erfolgreich für seinen Berufsstand eingesetzt.
 
Seine Krankheit war nicht zuletzt der aufopferungsvollen politischen Arbeit geschuldet, da er sich pausenlos für die Belange seiner Mitmenschen eingesetzt hat, ohne sich selber zu schonen.
 
Wir verlieren einen sehr guten Freund und großartiges Vorbild, ich selber verliere meinen väterlichen Freund und politischen Ziehvater.“
 
 
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