CDU-Mitglieder informierten sich am Tag der offenen Gärten in der Elmstraße Königslutter
Den Tag der offenen Gärten nutzten die Mitglieder der CDU und Bürgermeisterkandidat Martin Knof für einen Besuch des Naturschaugartens in der Elmstraße von Königslutter. Unter der Regie der Agenda21-Arbeitsgruppe entsteht dort ein naturnaher Garten, der Besuchern einheimische, standortgerechte Wildpflanzen näher bringen soll.
„Dieses Projekt trägt dazu bei, dass wir die Verbundenheit zur heimischen Natur in besonderer Weise erleben. Wie in unserem Stadtgebiet insgesamt, sind Vielfalt und Schönheit der Pflanzen- und Tierwelt hier zu bewundern“, sagte Martin Knof nach dem Rundgang. Auch Robert Königseder, Volker Meier und Andreas Weber zeigten sich beeindruckt von der ehrenamtlichen Arbeit der Gruppe.
Den Rundgang hatte Susanne Stabrey von der Agenda21-Arbeitsgruppe vorgenommen. Anhand einer Planungsskizze stellte sie die geplanten Elemente des Naturschaugartens vor. Dazu gehören Trockenmauern, Wildstaudenbeete, Insektenhotel, Kräuterspirale, Blumenwiesen und wasserdurchlässige Wege. Durch die Nachbarschaft zur Jubiläumwiese mit den Jubiläumsbäumen würde sich der Standort als besonders geeignet herausstellen. Der Bewuchs eines Geländeteils wird durch die Haltung von Schafen stets kurz gehalten – die Mitglieder der Agenda21 kümmern sich in eigener Regie ehrenamtlich auch um diese Schafe. Noch vor wenigen Jahren waren hier Kleingärtnergrundstücke zu finden; die Kleingärtnerkolonie hatte sich jedoch aufgelöst.
Wie in dem Gespräch Der Agenda21 geht es mit dem Projekt auch darum, Anregungen für die Gestaltung von eigenen Gärten zu geben. Die eingesetzten Wildpflanzen sind an das lokale Klima angepasst und benötigen keinen Dünger, Winter- und Pflanzenschutz. Sie bieten zudem vielen heimischen Tieren einen geeigneten Lebensraum.