Betriebsinhaber stellten Fragen bei Veranstaltung der CDU Königslutter
Die Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen stand im Fokus des dritten Unternehmertreffs, zu dem die CDU Königslutter in den AVALON Hotelpark Königshof am Montagsabend einlud. Vor zahlreichen Betriebsinhabern aus Königslutter gab Harald Karger von der NBank Niedersachsen einen Überblick über die verschiedenen Fördermöglichkeiten und stand für individuelle Rückfragen zur Verfügung.
„Als Inhaber eines Mittelstandsbetriebes sind Sie besonders gefordert, Fördermöglichkeiten zu erkennen und den Kriterien der Antragstellung zu entsprechen“, brachte er die Anforderungen an die Unternehmer auf den Punkt. Und er ergänzte: „Wir von der NBank Ihnen helfen, Licht in den Förderwald zu bringen.“
„Insgesamt hält die NBank bis zu 120 unterschiedliche Förderprogramme bereit. Bevor ein Förderantrag gestellt wird, bieten wir ein kostenfreies Beratungsangebot an“, trug Karger vor. Als Förderberater der NBank ist er in der Geschäftsstelle Braunschweig für die Betreuung des Landkreises Helmstedt, und damit auch für Unternehmen aus Königslutter zuständig. Im Speziellen bietet die NBank neben der Beratung auch Förderung durch Unterstützung bei der Kreditfinanzierung sowie die Förderung von Innovationen in den Betrieben an.
Als ein interessantes Förderfeld stellte sich im Laufe der anschließenden Diskussion die Förderung von betrieblicher Weiterbildung und von Auszubildenden heraus. Hier habe das Land Niedersachsen mit „IWiN“ ein passgenaues Programm für individuelle Weiterbildung aufgelegt. Mehrere Nachfragen nach dem Förderprogramm „KMU“ des Landkreises Helmstedt, beantwortete Förderberater Karger sehr gern. Mit diesem Programm würden besonders diejenigen Betriebe gefördert, die ihre Geschäftsaktivitäten lediglich im Kreisgebiet haben.
Über seine bisherigen Erfahrungen mit der NBank berichtete Martin Knof, als er von einem Infrastrukturprojekt zur Erneuerung der Lutterquelle im Elm sprach. Hier konnten Stadt Königslutter und FEMO durch die Beratung der NBank von passenden Förderprogrammen profitieren. Hinsichtlich der künftigen Wirtschaftsförderung sagte er: „Mein Ziel ist es, die Wirtschaftsförderung zur Chefsache zu machen und mich persönlich um die Förderanliegen zu kümmern.“
Für ausführliche Diskussionen sorgte auch das Fördergefälle zu Sachsen-Anhalt. „Zukünftig kann diese Benachteiligung für den Landkreis Helmstedt nicht mehr hingenommen werden“, forderte Landratskandidat Wilnis Tracums aus Helmstedt. Daneben sei es wichtig, dass kommunale Förderberatung schnell und effizient erfolge, damit Unternehmen ihre Investitionsentscheidungen zeitnah treffen können. Auch im Landkreis Helmstedt müsse man sich zukünftig noch professioneller aufstellen.